Bildung

Ich kämpfe

  • für ein hohes Bildungs- und Leistungsniveau auf allen Schulstufen durch klare Lernziele und Kontrollen.
  • für gleichwertige Förderung der Berufs- und Hochschulbildung. Forschung und Bildung sind auf ihre Effizienz zu überprüfen.
  • für höhere Studiengebühren und Zulassungsprüfungen zugezogener ausländischer Studierender!

Für die Zukunft unseres Landes ist die Bildung ein Schlüsselfaktor. Es braucht ein leistungsfähiges, erstklassiges Bildungssystem auf allen Stufen. Es ist dringend notwendig, dass die Volksschule den Kindern wieder ein solides Fundament in den Grundfertigkeiten vermittelt. Zu viele nie fertig geführte Experimente haben den Rhythmus der Schule ins Stocken gebracht und die so wichtige Motivation vieler Lehrer schwinden lassen. Speziell die Volksschule muss wieder zur Ruhe kommen, damit sich die LehrerInnen wieder auf ihre Arbeit der Wissens- und Fähigkeitsvermittlung konzentrieren können. Mit strengeren, einheitlichen Lehrplänen und Lernzielen müssen sowohl die Volksschule als auch die weiterführenden Schulen den Erfordernissen der Arbeitswelt entgegenkommen. Konkret bedeutet dies eine Stärkung der mathematisch – naturwissenschaftlichen Fächer wie auch die Fokussierung auf die Beherrschung der Unterrichtssprache. Dem geplanten Lehrplan 21 (siehe Vernehmlassungsantwort LP21) muss sehr kritisch begegnet werden. Denn der  Leistungsgedanke muss weiterhin ein tragender Pfeiler unseres Schul- und Ausbildungssystems bleiben. Nicht Nivellierung ist anzustreben, sondern individuelle Förderung. Durch Kompetenzprüfungen am Ende der 8. und 9. Klasse sollen schweizweit die Jugendlichen zu Fleiss und Leistung motiviert und optimal auf weiterführende Schulen und das Berufsleben vorbereitet werden.

Das solide berufliche Wissen und zuverlässige Können, sowie die innovative Forschung und kreative Entwicklung sind die wichtigsten Ressourcen unserer Schweiz um eine Spitzenposition im weltweiten technologischen Fortschritt zu behaupten. Im Rahmen des dualen Bildungssystems kommt den Fachhochschulen eine grosse Bedeutung zu. Sie sind nur in der angewandten Forschung zu stärken. Diese muss vielerorts durch Kompetenzsteigerung auf ein wissenschaftlich wesentlich höheres Niveau angehoben werden. Die Politik muss sich für die internationale Anerkennung der Diplome einsetzen. Die Grundlagenforschung an Universitäten und universitären Hochschulen ist auf ihre Relevanz zu überprüfen und gezielt zu fördern. Angewandte Forschung und Entwicklung in Natur- und Ingenieurwissenschaften ist in enger Zusammenarbeit mit der Wirtschaft auf deren Bedürfnisse auszurichten. Ein Sponsoring der Forschung durch die Privatwirtschaft hilft dieses Ziel zu erreichen und erhöht die Forderung nach Effizienz. Erst nach einer eingehenden Effizienzprüfung sind gezielt weitere Mittel zur Verfügung zu stellen. Zukunftsträchtige Forschungsgebiete erhalten erste Priorität!

Durch Zentralisierung gewisser Fachgebiete auf weniger Standorte können mit weniger Aufwand mehr Erfolge erzielt werden. Animositäten gewisser Kantone und Professoren dürfen dabei nicht berücksichtigt werden. Die geografisch kleine Schweiz hat die Möglichkeit an Universitäten und Hochschulen Schwerpunkte und Kompetenzzentren zu schaffen, um den Bildungsfranken optimal einzusetzen. So werden die Ausbildungsqualität und das Forschungsniveau ohne bedeutende Mehrkosten maximal hoch gehalten und die Qualität der Ausbildung künftiger Generationen gesichert.

Die Zahl ausländischer Studierender an den Schweizer Universitäten und Hochschulen ist ein zu schränken. Es kann nicht sein, dass der Schweizer Steuerzahler Ausländern den Studienplatz finanziert und gleichzeitig der Zugang zum Studium für unsere eigene Jugend erschwert wird. Ich fordere für Studenten, welche explizit für ein Studium aus dem Ausland zugezogen sind, erheblich höhere Studiengebühren und selektionierende Zulassungsprüfungen.

Die Präventionsanstrengungen müssen national erheblich gesteigert werden. Körper und Gesundheit muss in der Schule mehr Beachtung finden. Gleichzeitig brauchen wir Repressionsmassnahmen,  um spürbar gegen Gewalt, Nikotin-, Alkohol- und Drogenkonsum anzukämpfen.

Vernehmlassung zum Lehrplan 21: Fächer mit konkreten Jahreszielen statt „schwammige“ Fachbereiche: Download als PDF