Kategorie Archiv: Medien

Watson: GLP-Politiker will Geschlechter abschaffen

SVP-Nationalrätin Verena Herzog hält von Flachs Vorstoss nichts. «Wenn wir uns dauernd mit den Wünschen kleiner, lautstarker Minderheiten beschäftigen, lösen wir die wichtigen anstehenden Probleme nie.» Auch sie hat einen Vorstoss zum Thema eingereicht. Dieser geht aber in die konträre Richtung.

Sie fordert im Vorstoss, dass sich die Geschlechterangabe im Pass sich an den biologischen und medizinischen Fakten und Realitäten zu orientieren hat. «Wenn sich diese Änderung lediglich auf das persönliche Empfinden abstützen soll, öffnen wir Tür und Tor für Beliebigkeit und Rechtsunsicherheit.» Zudem sagt sie gegenüber watson: «Personen, die sich nicht für ein Geschlecht entscheiden können, brauchen psychologische Hilfe.» Denn: «Es gibt nur zwei Geschlechter – Mann und Frau. Dieses Faktum wird in der Sprachentwicklung seit Jahrtausenden auf der ganzen Welt durch die Bezeichnung geschlechtsreifer Lebewesen bestätigt.» Grosses Verständnis habe sie aber für Menschen mit einer Variante der Geschlechtsentwicklung, da bei diesen tatsächlich eine Uneindeutigkeit des biologischen Geschlechts vorliegen könne. Doch für intersexuelle Menschen sei die Frage des Geschlechtseintrags nicht vorrangig, sagt Herzog.

Zum Beitrag: https://www.watson.ch/schweiz/gesellschaft%20&%20politik/759660117–ein-alter-zopf-glp-politiker-will-geschlechter-abschaffen#discussion_759660117


TOP NEWS: Sollen homosexuelle Paare heiraten dürfen?

Die Eheschliessung soll auch für homosexuelle Paare möglich werden. Die vorberatende Kommission des Nationalrats schlägt die Öffnung der Ehe im Zivilrecht vor. LGBT-Organisationen begrüssen den Entscheid zwar, geben sich aber noch nicht zufrieden.

Zum TV-Beitrag: http://www.toponline.ch/tele-top/sendungen/top-news/news/heute-auf-tele-top-0091670/

Mein Kommentar:
Gibt man den kleinen Finger, so will man die ganze Hand! – Mit der eingetragenen Partnerschaft ist man nicht zufrieden. Man will „die Ehe für alle“. Mit der Zivilrechtsänderung wird nicht nur die Stiefkindadoption, sondern jegliche Adoption gefordert. Und die Fortpflanzungsmedizin will man auch…- Das Wohl des Kindes, das Anrecht auf Mutter und Vater, ist offensichtlich zweitrangig. Der Egoismus der LGTB-Organisationen ist grenzenlos!


SRF: Cannabis-Experimente in Städten

Der Bundesrat will in Städten eng begrenzte Pilotversuche mit Cannabis erlauben, um herauszufinden, wie sich legales Kiffen auswirken würde. Der Entscheid kommt überraschend, hat der Nationalrat erst vor drei Wochen Nein gesagt zu solchen Versuchen.

Zum Beitrag: https://www.srf.ch/sendungen/echo-der-zeit/schweiz-eu-bundesrat-haelt-an-flankierenden-massnahmen-fest

Mein Kommentar:
Mit diesem Entscheid wird der Souverän umgangen. Zudem ist diese Zwängerei reine Salamitaktik. Ziel ist schlussendlich die Legalisierung von Cannabis, ist Nationalrätin Verena Herzog überzeugt!


Tagblatt: Geschlechtsänderungen / Vorstoss

SVP-Parlamentarier wollen die Hürden für Geschlechtsänderungen nur für Intersexuelle senken – nicht aber für Transmenschen. Diese sollen weiterhin den Gang vor Gericht antreten müssen.

Vorstoss von Verena Herzog: https://www.parlament.ch/de/ratsbetrieb/suche-curia-vista/geschaeft?AffairId=20183696

Zum Artikel: https://www.tagblatt.ch/schweiz/svp-vorstoss-gegen-transmenschen-ld.1033794


SRF: Wer soll das Arbeitslosengeld von Grenzgängern bezahlen?

Die EU schlägt einen Systemwechsel vor: Neu soll ein Grenzgänger, der seinen Job verliert, sein Arbeitslosengeld nicht vom Wohnland, sondern vom Land der letzten Beschäftigung erhalten. Wenn die Schweiz die Regelung übernimmt, bedeutet das gemäss Seco Mehrkosten in der Höhe von mehreren Hundert Millionen.

Zum Beitrag: https://www.srf.ch/sendungen/10vor10/immigrantenkinder-usa-arbeitslose-grenzgaenger-papst-franziskus

Mein Kommentar:
Wie alle Arbeitslosen haben auch arbeitslose Grenzgänger die Pflicht, nach einem neuen Job zu suchen. Die Einhaltung dieser Pflicht ist jedoch aus der Schweiz kaum kontrollierbar. Zudem erhalten Grenzgänger höhere Löhne als ihre Landsleute im Wohnland und müssen diesen in der Schweiz nicht versteuern. Die Lebenskosten im Wohnland sind tiefer. Auch deshalb ist die jetzige Regelung, dass am Wohnort das Arbeitslosengeld entrichtet werden soll richtig! – Auch wenn unsere Betriebe auf Grenzgänger angewiesen sind, kommt es auch hier auf das Mass an. Im Kanton Tessin sind es rund 70`000 Grenzgänger – ca. die Hälfte wäre nach Aussage von Tessiner Politiker notwendig. So werden jedoch zu viele über 50Jährige Schweizer von Firmen entlassen, um die günstigeren Italiener anstellen zu können. DAS DARF NICHT SEIN!