Kategorie Archiv: Medien

Solche Päcklilösungen zeugen von unseriöser Politik

Ist die Politik tatsächlich nicht mehr in der Lage, dringend notwendige, vielleicht auch unpopuläre Massnahmen der Bevölkerung zu erklären? Es scheint zur Gewohnheit zu werden, sachfremde Vorlagen miteinander zu einer Päcklilösung zu schnüren…


Beitrag in der «Südostschweiz» vom 16. April 2019 (PDF)


ASTAG-Transportflash: Wie wichtig ist die Transportbranche?

Ich stelle fest, dass Verkehrsteilnehmer allgemein und das Transportwesen im Besonderen immer grösseren Repressionen unterworfen sind. Die Schweiz braucht aus meiner Sicht keine neuen CO2-Vorschriften, die vor allem das hiesige Gewerbe belasten.

Ganzer Beitrag:


Nau: Verena Herzog äussert sich zum EU-Waffenrecht

Das neue EU-Waffenrecht bewegt die Schweiz. Am 19. Mai entscheidet das Volk. Ein Kommentar von SVP-Nationalrätin Verena Herzog:

https://www.nau.ch/news/stimmen-der-schweiz/verena-herzog-aussert-sich-zum-eu-waffenrecht-65501445

Wollen wir den privaten Waffenbesitz und damit verbunden das Schiess- und Schützen- und letztlich das Milizwesen dem Schengen-Abkommen opfern? Wollen wir dem Hauptziel der EU in die Hände spielen und einem zukünftigen generellen Verbot für den privaten Waffenbesitz Tür und Tor öffnen?

Der EU ging und geht es, nach den Terroranschlägen von Paris und andern Städten in Europa nur halbherzig darum die Gefährdung durch Terrorismus wirklich in den Griff zu bekommen. Ein Verbot von halbautomatischen Waffen dient lediglich dazu, einen nächsten Schritt zur endgültigen Entwaffnung der Bevölkerung zu machen.

Der private Waffenbesitz der Bevölkerung ist schon seit der Gründung der EU den verantwortlichen Kommissaren in Brüssel ein grosser Dorn im Auge. Wer Angst vor seinen Bürgerinnen und Bürger hat, greift daher sehr gerne als erstes und wichtigstes Mittel zu deren Entwaffnung. Vertrauen in ihre Bevölkerung hatten die Schergen in Brüssel noch nie. Demokratie in der schweizerischen Form ist diesen Politikern suspekt und sie verstehen es auch nicht.

Dass man nun gleichzeitig der aufmüpfigen Schweiz noch ihre Werte und Traditionen wegnehmen kann, indem man die Schweizerinnen und Schweizer entwaffnen und damit auch das Milizwesen massiv schwächt, kommt Brüssel sehr gelegen.

Interessanterweise wurde aber die Drohkeule -Schengen Rauswurf- durch die EU Kommission noch gar nicht geschwenkt. Diese Drohkulisse ist eine rein schweizerische Erfindung der Befürworter einer Gesetzesverschärfung im Pulverdampf des Abstimmungskampfs. Die Kommissäre in Brüssel spielen das Spiel sehr geschickt, indem Sie dafür sorgen, dass wir uns in der Schweiz die Köpfe selbst einschlagen.

Da mache ich nicht mit. Deshalb klar nein zum EU-Waffenrecht!


Verena Herzog aus Frauenfeld im Interview

Die SVP-Nationalrätin Verena Herzog schätzt es, dass die Bewohner von Frauenfeld sich noch gegenseitig grüssen. Auf ihrem Nachttisch liegt manchmal die Heilige Schrift. Und sie wüsste, was tun, wenn sie einen Tag lang Donald Trump wäre.

Was hat Sie die letzte Woche besonders beschäftigt?

Nebst Politik und Beruf schaute ich in meinem Naturgarten, wo es schon Knospen hat. Ich hoffe sehr, dass sie den nächsten Frost überstehen.

Warum wohnen Sie in Frauenfeld?

Es ist eine übersichtliche Stadt im Grünen mit guter Infrastruktur. Ausserdem schätze ich sehr, dass die Bewohner sich noch «Grüezi» sagen.

Wenn Sie den Thurgau verlassen müssten, wohin würden Sie ziehen?

Zum Beispiel in unsere Ferienwohnung nach Sedrun. Ich geniesse dort die dörfliche Atmosphäre und den Sonnenschein und die Sportangebote.

Was machen Sie, um gesund zu bleiben?

Ich rauche und trinke nicht, ausser zum Genuss ein feines Glas Rotwein. Ausserdem achte ich auf meine Ernährung und genügend Bewegung.

Haben Sie ein Morgenritual? Und wie sieht es aus?

Dank meines inneren Weckers bin ich fast immer um 5 Uhr wach. Dann geniesse ich die Ruhe zum Aktenstudium und trinke eine Tasse Tee.

Gibt es einen Lieblingsort für Sie im Thurgau?

Ich geniesse Orte, von welchen ich über den sanften modellierten Thurgau blicken kann und mit dem Säntis im Hintergrund, sei das auf dem Stählibuck, dem Nollen oder auf einem Spaziergang oberhalb von Homburg, meiner Heimatgemeinde.

Was haben Sie zuletzt in Konstanz eingekauft?

Da gehe ich nicht einkaufen. Wir haben genug Geschäfte mit freundlicher Bedienung auf unserer Seite. So bleibt das Geld, wo wir es verdienen.

Und was in einem Thurgauer Laden?

Alles für unseren täglichen Bedarf.

Was hören Sie im Auto?

Wenn ich alleine bin, höre ich das Westschweizer Radio. Damit verbessere ich mein Französisch. Wenn ich Unterhaltung brauche, höre ich CDs von Bands wie «Status Quo».

Was möchten Sie unter allen Umständen in diesem Leben noch machen?

Eine Reise nach Japan. Aber mit jemanden, der Japanisch spricht.

Was ist Ihr gefühltes Alter?

Ich fühle mich ungefähr wie 50. Nur wenn ich meine drei erwachsenen Kinder sehe, holt mich die Realität ein.

Mit welchem Vornamen würden Sie neu ins Leben starten wollen?

Eigentlich bin ich zufrieden mit meinem. Wenn, dann aber mit Livia. Aber so heisst jetzt eine meiner Töchter.

Haben Sie ein Lieblingstier und was bewundern Sie daran?

Den Elefanten. Er hat eine dicke Haut und bleibt ruhig in stressigen Momenten. Er kann sich dann aber auch melden, wenn es ihm zu viel wird. Und natürlich beneide ich ihn für sein gutes Gedächtnis.

Worauf freuen Sie sich an einem freien Wochenende?

Dann geniesse ich die Ruhe und ein paar Stunden mit Familie und Freunden. Nur klingelt häufig das Telefon, weil Medien ein Statement von mir möchten.

Was nehmen Sie immer mit, wenn Sie aus dem Haus gehen?

Die Hausschlüssel, mein Handy und eine Portion Freundlichkeit und gute Laune.

Wann können Sie ruhig einschlafen?

Immer. Weil ich stets einen ausgefüllten und langen Arbeitstag habe, falle ich abends sehr schnell in einen tiefen Schlaf.

Lügen Sie manchmal? Bei welcher Gelegenheit?

Nur wenn ich jemanden nicht beleidigen will

Wonach schmeckt Glück?

Nach einer glücklichen, gesunden Familie.

Die beste App auf Ihrem Handy?

Die SBB-App. Denn wenn möglich benutze ich den ÖV.

Worüber kann man mit Ihnen nicht reden?

Über die Schwächen von Personen, die nicht anwesend sind.

Was liegt auf Ihrem Nachttisch?

Ein spannendes Buch, manchmal auch die Bibel.

Mit wem würden Sie gerne mal einen Tag tauschen?

Mit Donald Trump. Ich würde gerne sehen, wie ich mit nur einem Tweet die ganze Welt in Aufregung versetzen kann und Medienschaffenden meinten, sie müssen darüber berichten. Aber bitte nur für einen Tag!

Haben Sie ein Vorbild?

Meine älteste Schwester Rosmarie. Sie ist eine aktive und fleissige Bäuerin in Urnäsch und trotz ihres intensiven Arbeitspensums stets zufrieden.

In welchem Job wären Sie eine Fehlbesetzung?

Natürlich ist jeder Beruf wichtig. Aber die Mentalität von Hilfspolizisten, die Parkbussen verteilen, gefällt mir nicht. Die sollten besser für die Sicherheit sorgen.

Was finden Sie gut an sich?

Ich kann von mir behaupten, dass ich trotz Wohlstand immer noch mit beiden Beinen auf dem Boden stehe und bescheiden bin.

Wann haben Sie zuletzt ein Open-Air-Konzert besucht.

Vor zwei Jahren das Open Air St. Gallen. Es war schön und dreckig. Aber es war niemals vergleichbar mit der Stimmung von 1998, als die Rolling Stones in Frauenfeld spielten.

Mit wem würden Sie gerne eine Flasche Wein trinken?

Ich bewundere junge und reife Persönlichkeiten, wie den österreichischen Bundeskanzler Sebastian Kurz. Ich würde gerne mit ihm diskutieren und dazu einen exzellenten Thurgauer Wein trinken.

Warum sind Sie keine Vegetarierin?

Ich schätze Fleisch sehr, Geschmack wie auch Nährwert. Ich achte aber darauf, dass ich qualitativ hochwertiges Schweizer Fleisch esse.

Wie lautet der Filmtitel Ihres Lebens?

«Wer gegen den Strom schwimmt, kommt zur Quelle.»

Welche Eigenschaften haben Sie von Ihrem Vater?

Meine Beobachtungsgabe in der Natur und die Freude am Handwerk.

Welche Eigenschaft haben Sie von Ihrer Mutter?

Meinen Fleiss und meine Achtung gegenüber anderen Menschen.

Was soll auf Ihrem Grabstein stehen?

Achte stets dein Gegenüber.

Zur Person
Die gebürtige Winterthurerin Verena Herzog kam 1956 zur Welt und lebt in Frauenfeld. Sie machte eine Ausbildung zur Kindergärtnerin und arbeitete später als Administrationsleiterin in einer Arztpraxis. Seit 2013 ist sie für die SVP im Nationalrat und Mitglied im Verein «Für eine traditionelle Familie». Sie ist verheiratet und hat drei grosse Kinder.

Zum Artikel im Tagblatt


Tagblatt: Notwendig oder unseriös? Pro und Contra Steuer-AHV-Paket

Soll das Volk am 19. Mai dem Steuer-AHV-Paket zustimmen? Der St. Galler CVP-Nationalrat Markus Ritter setzt sich für ein Ja ein. Die Thurgauer SVP-Nationalrätin Verena Herzog ist hingegen der Ansicht, dass die Vorlage abzulehnen ist.

Link zum Artikel im Tagblatt:
https://www.tagblatt.ch/schweiz/notwendig-oder-unserioes-pro-und-contra-steuer-ahv-paket-ld.1099277