Kategorie Archiv: Allgemein

Streitgespräch Ferieninitiative


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Streitgespräch zum Thema 6 Wochen Ferien (PDF, 2.5 MB)


Gefährliche, unlogische Verschmälerung der Neuhauserstrasse!


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15.02.2012 Leserbrief

Sind wir in Schilda oder was ist los mit dem Stadtrat? – Es kann doch nicht sein, dass neue Wohngebiete erschlossen, neue breite Stadtbusse angeschafft werden und anschliessend die Sammelstrasse verengt wird! Wo bleibt da die Logik?- Gleichzeitig mit der Sanierung der Neuhauserstrasse beabsichtigt der Stadtrat, die Fahrbahn von jetzt 7m Breite durch ein zweites, völlig unnötiges Trottoir auf 5,5 m zu verschmälern. Da die meisten Kinder für den Schulweg die Strasse trotzdem überqueren müssten, gleiches gilt auch für die  Passanten, die mit dem Bus in die Stadt fahren wollen, ist das zweite Trottoir völlig unnötig und reine Verschwendung von Steuergeldern. Ein zweites Trottoir ist aber nicht nur unnütz, sondern bringt durch die Verschmälerung der Strasse zusätzliches Gefahrenpotential für alle. Erstens  würde dadurch die Neuhauserstrasse für die vielen Kinder, Jugendlichen und Erwachsenen, die täglich mit dem Fahrrad zur Schule, an den Arbeitsplatz oder zum Bahnhof fahren, massiv gefährlicher. Zweitens würden Fussgänger auf dem bis anhin sicheren Trottoir durch Ausweichmanöver bei kreuzenden Fahrzeugen (Bus oder Lastwagen mit PW) gefährdet. Drittens würde durch die Verengung der Busbetrieb behindert, da bei 5,5m Strassenbreite ein Kreuzen des Busses z.B. mit einem Lastwagen nicht mehr möglich ist. Dadurch könnten Zuganschlüsse nicht mehr gewährleistet werden. –  Es erstaunt deshalb nicht, dass bei einer Quartierumfrage 268 von insgesamt 302 Teilnehmenden diese Verschmälerung der Neuhauserstrasse ablehnen, jedoch 183 Teilnehmende bergwärts die Markierung eines Radstreifens, zur Erhöhung der Sicherheit des Langsamverkehrs, begrüssen würden.  Der Stadtrat hat leider auf einen offenen Brief des Komitees pro Neuhauserstrasse,  in dem obige Bedenken und Vorschläge deponierten wurden, nicht reagiert. Einsprachen der Anwohner laufen und können bis zum 16.Februar eingereicht werden. So ist zu hoffen, dass der Stadtrat doch noch zur Vernunft kommt und solche Schildbürgerstreiche unterlässt!


Podium: Freiwilligenarbeit auch ein Wirtschaftsfaktor


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Tagblatt Online, 13. Oktober 2011 – Podium vom 7.Oktober 2011

2011 ist das Jahr der Freiwilligenarbeit. Dies bewog das Freiwilligenzentrum Thurgau, National- und Ständeratskandidaten zu einem Podium ins Spital Frauenfeld einzuladen.

CHRISTOF LAMPART

FRAUENFELD. Für Nationalrätin Brigitte Häberli (CVP), Bichelsee-Balterswil, ist die Freiwilligenarbeit wichtig, denn «sie hilft uns Politikern, die richtige Erdung zu behalten». Nationalratskollegin Edith Graf-Litscher (SP), Frauenfeld, betonte, dass «man immer für die Freiwilligenarbeit Zeit findet, wenn man nur will». Sie selber engagiere sich für die Patientenstelle Ostschweiz, weil «diese mir ein Anliegen ist». Auch sie selbst habe von der Freiwilligenarbeit im Spital Frauenfeld schon profitieren dürfen. «Als ich letztes Jahr hier war, bekam ich am Mittag einen Kaffee von Freiwilligen serviert; das war sehr schön, dass sich jemand für mich Zeit nahm», so Graf-Litscher. Gegenwärtig werden im Spital Frauenfeld jährlich rund 3000 Arbeitseinsätze mit gut 3500 Stunden geleistet – was rund zwei Vollzeitstellen ausmachte.

Sich besser verkaufen

Frauenfelds Stadtammann Carlo Parolari (FDP) erklärte, dass die Stadt Frauenfeld ehrenamtlich tätigen Mitarbeitern in einem «gewissen zeitlichen Rahmen» entgegenkomme, denn «ehrenamtlich tätige Mitarbeiter sind oft motivierte Mitarbeiter», so Parolari. Genau aus diesem Grund müsse sich die Freiwilligenarbeit «öffentlich besser verkaufen», bemerkte der Weinfelder Gemeindeammann Max Vögeli (FDP). Es sei leider schon so, «dass viele es gerne machen und deswegen ihre Arbeit nicht an die grosse Glocke hängen», wusste Thomas Böhni (GLP), Frauenfeld. Und für Martin Huber (BDP), Mattwil, ist die Freiwilligenarbeit sogar ein Wirtschaftsfaktor. «Für mich ist die Freiwilligenarbeit zur Basis einer tragfähigen Wirtschaft geworden. Eine gesunde Wirtschaft, eine gesunde Gesellschaft, braucht die Freiwilligenarbeit», so Huber.

Soll Privatsache bleiben

Verena Herzog-Schläpfer (SVP), Frauenfeld, sieht in der Freiwilligenarbeit ein wichtiges Gut, doch solle dieses Privatsache bleiben und nicht zulasten von Firmen gehen. «Wenn sich Firmen an der Freiwilligenarbeit beteiligen, so ist das toll. Doch darf die Freiwilligenarbeit nicht zulasten des Betriebes gehen.»

Silvia Schwyter (GP), Sommeri, ist Ende Mai als Frau Gemeindeammann von Sommeri zurückgetreten. Deshalb habe sie sich auch von den vielen ehrenamtlichen Tätigkeiten verabschiedet: «Ich fand einfach, dass es für mich an der Zeit war, etwas Neues zu machen.» Doch habe auch sie sich in den vergangenen Jahren ehrenamtlich engagiert, denn «wenn man sich für etwas interessiert, dann setzt man sich auch gerne dafür gratis ein», so Schwyter.

 

 


SVP: Erziehung ist primär Elternsache


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Tagblatt Online, 06. Oktober 2011

Die SVP Thurgau will die Rahmenbedingungen für Familien verbessern. Geht es nach ihr, so sollen Familien beispielsweise einen steuerlichen Eigenbetreuungsabzug geltend machen können, der mindestens so hoch sein soll wie der Fremdbetreuungsabzug.

CHRISTOF LAMPART

Diese Forderung steht im Positionspapier zur Familien- und Gesellschaftspolitik, das den Titel „Die Familie, das Fundament unserer Gesellschaft“ trägt und welches die SVP-Kantonalpartei am Mittwochvormittag in Frauenfeld vorstellte.  SVP-Kantonalpräsident Walter Marty, Kemmental, betonte im Restaurant Hirt, dass im Zentrum der SVP- Familien- und Gesellschaftspolitik „optimale ökonomische  und soziale Rahmenbedingungen für die traditionelle Familie“ stünden.

„Familie verdient Wertschätzung“

Für Kantonsrätin Verena Herzog, Frauenfeld, ist die SVP „schon immer“ eine Familienpartei gewesen. Neu ist nun, dass die SVP Thurgau in ihrem Papier nicht nur die individuelle Eigenverantwortung hervorhebt, sondern auch auf die Schaffung verbesserter Rahmenbedingungen pocht, welche es Eltern ermöglichen sollen, für ihre Kinder da sein zu können. So forderte Franziskus Graber, SVP-Mitglied aus Sulgen, die Abschaffung der „Heiratsstrafe“, die Gleichstellung  von Eigenbetreuungs- und Fremdbetreuungsabzug wie auch die finanzielle Entlastung  von  Eltern, die Pflegeleistungen für ihre kranken oder behinderten Kindern erbringen.  Dass in diese Richtung endlich etwas gehen müsse, sei für sie „klar“, so Herzog, denn „die Familie verdient Wertschätzung und Stärkung.“

Eltern in die Pflicht nehmen

Der Vizepräsident der Jung-SVP Thurgau, Bernhard E. Graf, Frauenfeld, hat besonders die „Förderung der Jugend“ im Auge. Dies beinhalte auch, dass die Schule primär dazu da sei, Wissen zu vermitteln und nicht, um Kinder zu erziehen. In Bezug auf Jugendgewalt sollte nicht nur das Jugendstrafrecht verschärft werden, sondern auch die Eltern  von Minderjährigen vermehrt in die Pflicht genommen werden. Wichtig sei auch ein umfassender Jugendschutz „bei  Computerspielen mit menschenverachtendem Inhalt.“ 

Senioren: Vorhandene Ressourcen nutzen

„Ganz wichtig“, so Verena Herzog, sei auch die Stärkung der Solidarität zwischen den Generationen. Dem Einbezug der Senioren zur Stärkung der Familien und unserer Gesellschaft käme eine grosse Bedeutung zu. Man könne nicht nur vom Wissen der Alten profitieren, sondern auch von der Tatsache, dass die Senioren noch lange über den Beginn des AHV-Alters hinaus fit seien. Hier könnten, so Herzog, „vorhandene Ressourcen“  für gemeinnützige Arbeit und generationenüberschreitende Projekte mobilisiert werden.


Wahlempfehlung KOG


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Tagblatt Online, 06. Oktober 2011 01:08:38

15 Kandidaten werden zur Wahl empfohlen

BOTTIGHOFEN. Die Kantonale Offiziersgesellschaft Thurgau (KOG) hat 55 Kandidatinnen und Kandidaten der SVP, SP, FDP, CVP, GP, GLP, EVP und der EDU zur Armee und zur Sicherheitspolitik befragt. Dabei hat etwa die Hälfte der Angefragten den Fragebogen beantwortet. Wie Reto Maurer, Präsident KOG Thurgau, mitteilt, basierten die elf Fragen auf dem im Juni von der Schweizerischen Offiziersgesellschaft (SOG) veröffentlichten «Positionspapier Weiterentwicklung der Armee: Kriterien/Forderungen». Nicht angefragt wurden die Jungparteien.

Die Kandidatinnen und Kandidaten der SVP, FDP, BDP, CVP und EDU befürworten die Armeeaufträge, die allgemeine Wehrpflicht sowie das Milizsystem. Das Gros von SVP und EDU und ein FDP-Kandidat sind allerdings kritisch zu Auslandeinsätzen eingestellt.

Während kein GLP-Kandidat geantwortet hat, befürworten die Kandidaten der SP, EVP und GP die Armeeaufträge, sind aber teilweise gegen die Wehrpflicht und das Milizsystem. Einen Mehrwert der militärischen Führungsausbildung für die Wirtschaft sehen nur die Kandidaten von EVP und GP, bei der SP eher nicht.

Basierend auf den einzelnen Antworten, empfiehlt die KOG Thurgau nun folgende Kandidatinnen und Kandidaten zur Wahl: die Nationalräte Peter Spuhler und Hansjörg Walter, Roland Eberle, Urs Martin, Markus Hausammann, Kurt Baumann und Verena Herzog (alle SVP); Hermann Hess, Heidi Grau-Lanz, Peter Schütz, Carlo Parolari und Max Vögeli (alle FDP); Nationalrätin Brigitte Häberli (CVP); Martin Huber und Jürg Schumacher (BDP); Christian Schmid (GP). (pd/red.)