Nau: Verena Herzog äussert sich zum EU-Waffenrecht

Das neue EU-Waffenrecht bewegt die Schweiz. Am 19. Mai entscheidet das Volk. Ein Kommentar von SVP-Nationalrätin Verena Herzog:

https://www.nau.ch/news/stimmen-der-schweiz/verena-herzog-aussert-sich-zum-eu-waffenrecht-65501445

Wollen wir den privaten Waffenbesitz und damit verbunden das Schiess- und Schützen- und letztlich das Milizwesen dem Schengen-Abkommen opfern? Wollen wir dem Hauptziel der EU in die Hände spielen und einem zukünftigen generellen Verbot für den privaten Waffenbesitz Tür und Tor öffnen?

Der EU ging und geht es, nach den Terroranschlägen von Paris und andern Städten in Europa nur halbherzig darum die Gefährdung durch Terrorismus wirklich in den Griff zu bekommen. Ein Verbot von halbautomatischen Waffen dient lediglich dazu, einen nächsten Schritt zur endgültigen Entwaffnung der Bevölkerung zu machen.

Der private Waffenbesitz der Bevölkerung ist schon seit der Gründung der EU den verantwortlichen Kommissaren in Brüssel ein grosser Dorn im Auge. Wer Angst vor seinen Bürgerinnen und Bürger hat, greift daher sehr gerne als erstes und wichtigstes Mittel zu deren Entwaffnung. Vertrauen in ihre Bevölkerung hatten die Schergen in Brüssel noch nie. Demokratie in der schweizerischen Form ist diesen Politikern suspekt und sie verstehen es auch nicht.

Dass man nun gleichzeitig der aufmüpfigen Schweiz noch ihre Werte und Traditionen wegnehmen kann, indem man die Schweizerinnen und Schweizer entwaffnen und damit auch das Milizwesen massiv schwächt, kommt Brüssel sehr gelegen.

Interessanterweise wurde aber die Drohkeule -Schengen Rauswurf- durch die EU Kommission noch gar nicht geschwenkt. Diese Drohkulisse ist eine rein schweizerische Erfindung der Befürworter einer Gesetzesverschärfung im Pulverdampf des Abstimmungskampfs. Die Kommissäre in Brüssel spielen das Spiel sehr geschickt, indem Sie dafür sorgen, dass wir uns in der Schweiz die Köpfe selbst einschlagen.

Da mache ich nicht mit. Deshalb klar nein zum EU-Waffenrecht!

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