Zwei eingereichte Fragen bei der Fragestunde des Gemeinderates

Fragen zur Arbeitsplatzentwicklung der Stadt und Region Frauenfeld

In der Broschüre der Regio Frauenfeld "Die Region, die Begeisterung weckt", wird das vielfältige Aus- und Weiterbildungsangebot von Frauenfeld erwähnt. Jugendliche könnten bis zur Maturität oder zum Abschluss der Berufslehre sämtliche Schulen in Frauenfeld durchlaufen. – Viele Menschen erfolgreich auszubilden ist das eine. Bedauerlich ist, dass diese gut ausgebildeten Leute zu wenig attraktive Arbeitsplätze in der Region Frauenfeld finden und in grössere Städte abwandern.

In derselben Broschüre wird hervorgehoben, dass "das regionale Wirtschaftszentrum Frauenfeld boome, Tendenz steigend und Gewinn bringend." Das Paketzentrum Ost wird dabei als Symbol für die herrschende Aufschwungstimmung bezeichnet. Im Richtplan "Siedlung und Verkehr Agglomeration Frauenfeld" 2010 wird von einem Arbeitsplatz-wachstum von 5000-6000 Arbeitsplätzen bis 2030 ausgegangen.

Für die nachhaltige Entwicklung der Region Frauenfeld ist jedoch nicht nur quantitatives, sondern auch qualitatives Wachstum, das heisst, es sind auch Arbeitsplätze für hochqualifizierte Arbeitnehmer erforderlich.

Fragen:
1. Wird von der Region Frauenfeld die Arbeitsplatzentwicklung aufgeteilt nach Anforderung an die Arbeitskräfte erfasst?

2. Wenn ja: Wie ist die prozentuale Aufteilung der Arbeitsplatzentwicklung der letzten 10 Jahre in:
– Jobs für Arbeitnehmer mit Attestlehre (Hilfsjobs)
– Jobs mit Berufslehre
– Jobs für Arbeitnehmer mit abgeschlossener Maturität
– Jobs für Arbeitnehmer mit Fachhochschul-, Universitäts- oder Hochschulabschluss

3. Welche Massnahmen wurden in den vergangenen Jahren ergriffen, damit sich auch Firmen mit Arbeitsplätzen für hoch qualifizierte Arbeitskräfte in der Region Frauenfld ansiedeln?

4. Sind Massnahmen der Region Frauenfeld geplant, auch Arbeitsplätze für hoch qualifizierte Arbeitnehmer, z.B. mit Fachhochschul-, Universitäts- oder Hochschulabschluss zu fördern? Wenn ja, welche?

Konflikte zwischen Bikern und Spaziergänger?

Frauenfeld hat ein wunderschönes Naherholungsgebiet für Jogger, Spaziergänger, Biker und Reiter etc. Der Aufenthalt in der Natur ist für viele ein gesunder Ausgleich zum Alltag. Gegenseitige Rücksichtnahme, Freundlichkeit und Anstand ermöglichen ein unproblematisches Nebeneinander der unterschiedlichen Betätigungsfelder im Wald. Trotzdem sind Konflikte feststellbar. Biker sind manchmal zu schnell, Fussgänger zu empfindlich. – Im Raum Kreuzlingen-Tägerwilen-Ermatingen wurde deshalb vom Forst- und dem Sportamt ein Konzept für Bike-Trails erstellt. Die Umsetzung erfolgt in Absprache mit den Gemeinden und den Waldbesitzern. Im 2013 soll das Konzept realisiert werden.

Fragen:
1. Was für Erfahrungen mit dem Nebeneinander von Bikern, Spaziergängern, Jogger und Reitern hat die Region Frauenfeld?

2. Hat sich die Region Frauenfeld Gedanken zur Problemlösung gemacht, dass die Sicherheit aller Waldbenutzer gewährleistet ist?

3. Kann sich die Region Frauenfeld ein Konzept für Bike-Trails in ihrer Region vorstellen?

Geschrieben in Gemeinderat.

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